MOYA

VISION


Sabine Rall

MOYA heißt meine Friedens-Vision

Ich habe meiner Vision von einer heilen Welt einen Namen gegeben. Sie heißt MOYA.

MOYA ist meine Wortkreation und beschreibt den Leuchtstern, in dessen Richtung ich gehe.

MOYA setzt sich zusammen aus den Anfangsbuchstaben der Lakota Worte „MITAKUYE OYASIN“.

„Mitakuye Oyasin“ heißt übersetzte „all relatives on earth and in the universe“ (Albert White Hat Sr). Einfach ausgedrückt heißt es also „alle meine Verwandten“ und bedeutet, dass wir mit allem verbunden sind.

Diese Art und Weise die Welt zu betrachten, ist mir mit Anfang zwanzig zum ersten Mal in einer indianischen Zeremonie begegnet. Von Beginn an erkannte mein Herz in dieser „Weltanschauung“ die Wahrheit und ich war angekommen.

Eine Spiritualität, der diese Erkenntnis zu Grunde liegt, ist für mich der Weg des Friedens. Diese einfache Wahrheit im Alltag zu leben, sind für mich konkrete Schritte zum Frieden.


Dabei handelt es sich um einen Frieden, der sich im Wandel immer und immer wieder neu gestaltet.
Denn Beziehung beinhaltet Veränderung und Leben ist Bewegung.


Dieses einfache Prinzip der Verbundenheit erfordert Ehrlichkeit. Es gibt nicht so viele Veranstaltungen, bei denn ich dieses ehrliche Bestreben ganz konkret erlebe/erkenne. Doch das Friedensfest 2025 hat für mich diesen Raum eröffnet. Aus diesem Grund ist es mir eine Freude an dieser Friedensbewegung mitzuwirken.

Denn auch meinMitwirken bei Frauen feiern Frieden 2026 dient dem bewussten Erforschen, Erspüren und Erinnern lebendiger Verbundenheit mit allem Lebendigen.


Meine MOYA Vision lässt sich in vier Kreisen gut beschreiben:


Verbundenheit mit mir selbst– Die Reise in die wahre Verbundenheit mit allem beginnt in mir.

Ich stelle mir vor, in dieser klaren Verbindung zu mir selbst zu sein. Das bedeutet ich feiere mich in meiner ganzen Schönheit, traue meiner inneren Stimme, weiß um meine Intuition und kenne meine Schattenseiten. Ich kann mich annehmen und auch zeigen mit meinen Schwächen und Kanten und weiß um die versteckten, schwachen Seiten in mir. Dieser innere Anker, der durch diese Ehrlichkeit mit mir selbst entsteht, ermöglicht mir eine innere Stabilität und verleiht mir tiefes Vertrauen und einen friedfertigen Umgang mit allem was mir das Leben zeigt.

Der Tabu-Raum, ist für mich eine wundervolle kraftvolle Möglichkeit diesen inneren Anker zu stärken.

Verbundenheit mit meinen Mitmenschen – Wir sind alle Töchter und Söhne einer großen Mutter.
Ich stelle mir vor ich sitze im Kreis – niemand vor mir, niemand hinter mir. Wir teilen eine Mitte und wir teilen uns mit – ehrlich, authentisch, offen, wahrhaftig, alles darf gesagt werden, und wir hören zu, ganz bewusst, ohne Bewertung, mit wachem Interesse und wissen uns aufgehoben im Miteinander im Kreis. Das ist gelebte Kreiskraft, wie sie sich schon vor tausenden von Jahren bewährt hat.

Diese ehrliche Schwesternschaft, in dem unsere versteckte Schattenseiten und unsere glanzvollen Sonnenseiten in gegenseitigem Respekt und Vertrauen erlaubt und willkommen sind, ist der Raum den wir an unserem Friedensfest im Mai öffnen.

Verbundenheit mit meiner Umwelt – Alles lebt, das Land, die Tieren, die Pflanzenwesen, der Stein, alles ist beseelt.
Ich stelle mir vor, ich lebe in wahrhaftiger Verbundenheit mit unserer Mutter Erde, ich erlebe den Baum als meinen großen Bruder, das Wasser als meine flüsternde Schwester, erkenne meinen Großvater in dem uralten Stein, und erkenne die Tier- und Pflanzenwelt in ihrer wundersamen Wirklichkeit. Ich nehme die Elemente wahr in all ihrer Kraft und begreife mich als Teil davon.
Der Besuch im Hohle Fels, die Einladung, Platz zu nehmen in Mutter Erdes Schoß, ist wohl eins der kraftvollsten Möglichkeiten, um uns mit unserer Mutter Erde zu verbinden und genährt, erfüllt und erinnert wieder hinauszutreten.

Verbundenheit mit dem Großen Geheimnis
Oft stehe ich unter dem wundersamen riesigen Sternenzelt und begreife mich mehr und mehr als Teil dieses großen Geheimnisses. Meine Wahrnehmung, Teil dieses unendlichen Großen Ganzen zu sein, reift und mein Vertrauen in diese große Kraft, in das Leben selbst, wächst und erfüllt mich. Immer mehr möchte ich mich erinnern an den großen Segen, der Leben heißt. Und wir erinnern uns gemeinsam. Das ist mein Gebet.


Mein Mitwirken


An unserem Friedensfest im Mai darf ich mit der Kraft der Rituale diese Verbundenheit zu Allem was lebt in uns stärken. Am schönen Vogelhof öffnen wir Räume, die unsere Verbundenheit zu dieser Schöpferkraft, die alles durchdringt, erlebbar macht.

Stell Dir vor Dein Bewusstsein für all diese Verbundenheit wird immer wacher und klarer und weiter und weiter – wir begreifen uns alle immer mehr als wundervollen Teil dieser grandiosen Schöpfung, verbunden durch den Atem des Lebens.

In meiner Friedens-Vision ist das eine wunderschöne Blüte, die sich immer mehr entfaltet. Diese Blüte heißt DANKBARKEIT und ist die natürliche Kraft, die aus dem Leben in Verbundenheit entspringt.


So wollen wir in großer Dankbarkeit und Hingabe dieses Friedensfest im Wonnemonat Mai feiern.


MOYA ist mein Gebet!


Ich freu mich auf Dich und jede einzelne Frau, die den Ruf in sich spürt und weiß, es ist Zeit!


Sei willkommen!


In ♥-licher Verbundenheit


Sabine

 

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